Vernetzte Mobilität – gemeinsam den individuellen Weg finden

Verkehrsfluss wirklich flüssig machen

Abgasfreie und nahezu geräuschlose Autos fahren im erlaubten Tempo durch die Stadt. Kein Auto ist zu schnell oder zu langsam, Verkehrsregeln und Ampeln werden beachtet und ein unbeabsichtigtes Spurenwechseln kommt nicht mehr vor. Parkplätze müssen nicht mehr gesucht werden, sondern werden vom Auto selbst gefunden. Was vor einigen Jahren noch als unvorstellbares Szenario galt, kann Morgen bereits Realität werden. Der Weg zur Vernetzung, nicht nur der Menschen untereinander, sondern mit Fahrzeugen, Verkehrs- und Informationssystemen (Ampeln, Bahnübergänge, Staufunk, Unfallmeldungen, …) ist bereits beschritten.

Dieser Weg stellt jedoch sowohl die Automobilindustrie als auch die Kommunikations- und Informationsbranche vor einige Herausforderungen. Die komplette Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und der Infrastruktur erzeugt enorme Datenmengen, welche sofort verarbeitet und verbreitet werden müssen.

Notwendige Voraussetzungen dafür sind:

  • V2X-Kommunikation (z.B. Vehicle-to-Vehicle), im Optimalfall mittels (weltweit) einheitlichen Kommunikationsprotokollen
  • Schaffung von (vernetzter) Infrastruktur inklusive Einbindung aller Verkehrsteilnehmer
  • Uneingeschränkte Konnektivität (A4 – Access to data: Anywhere, Anytime, Anything, Any Volume/Speed)

Durch Auswertung und intelligente Nutzung der Daten, die zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur ausgetauscht werden, besteht die Möglichkeit Verkehrsflüsse zu optimieren und in weiterer Folge das Stauaufkommen zu reduzieren. Zusätzlich kann das Unfallrisiko (mit bzw. ohne Personenschäden) reduziert werden. Durch Fahrerassistenzsysteme wie ADAS (Advanced Driver Assistance Systems) werden FahrerInnen bereits heute in verschiedensten Verkehrssituationen wie Tote-Winkel-Erkennung, automatische Abstandsregelung, Verkehrszeichenerkennung oder Querverkehrswarnung unterstützt. Zukünftig werden Fahrzeuge neben Assistenzfunktion zur Verkehrssicherheit auch die individuellen Bedürfnisse der FahrerInnen erkennen und erfüllen können.

Somit kann die unsicherster „Komponente“ im Verkehr unterstützt bzw. ersetzt werden. Weder Müdigkeit, noch Ablenkung oder schlechte Laune der FahrerInnen, können den Verkehr negativ beeinflussen. Alle Verkehrsteilnehmer harmonieren mit der Infrastruktur, was die Verkehrssicherheit deutlich erhöht.

„Ein vorsichtiger Fahrer ist einer, der nach beiden Seiten schaut, wenn er bei Rot über die Kreuzung fährt. “

Ralph Marterie

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