OKR zur Unternehmenssteuerung: Ziele, auf die es wirklich ankommt
Was ist OKR?
OKR steht für
Objectives
Key Results
Objectives sind qualitative Ziele, welche von den Teams selbst formuliert werden und sich idealerweise an den Unternehmenszielen orientieren. Den Teams sollte es dabei gelingen, richtungsweisende Ziele mit einer emotionalen und motivierenden Funktion zu definieren.
Key Results sind dagegen quantitativ messbare und in operative Maßnahmen überführbare Parameter für den Erfolg und lassen demnach eine unmissverständliche Bewertung zu. Es handelt sich dabei aber um keine „To Do´s“. Damit geben sie den Teams die Antwort auf die Frage: „Wie kommen wir dorthin, wo wir hinwollen?“
Woher kommt OKR?
Der US-Amerikaner Peter Drucker erschuf, basierend auf der Idee Unternehmen mithilfe von Zielen zu steuern, Ende der 1950er Jahre das Führungsmodell „Management by Objectives“. Darauf aufbauend entwickelte Intel Mitbegründer Andy Grove, den MbO-Ansatz weiter und führte das Framework bei Intel ein. Der Durchbruch erreichte OKR aber Ende des 20.Jahunderts bei Google. Der Investor John Doerr stellte den Google-Gründern das Framework vor, woraufhin sie es in ihr Unternehmen implementierten und es noch heute als wichtiger Treiber für Agilität, Transparenz und Alignment angesehen wird.
Was unterscheidet OKR jedoch genau von MbO-Ansatz? Die Unterschiede verdeutlicht die Tabelle.
OKR als Chance in der Zukunft
Unsere Arbeitswelt veränderte sich in den letzten beiden Jahren durch die Corona-Pandemie stark. Remote oder Hybrides Arbeiten in
phygitalen Teams