Die häufigsten Fehler im Digitalisierungsprozess und wie Sie diese vermeiden

An der Digitalisierung kommt keiner vorbei! Wir zeigen Ihnen die häufigsten Fehler und wie Sie diese vermeiden. Ihrer Digitalen Transformationen steht nun nichts mehr im Wege.

Technik vs. Mensch

Fehler:

Der größte Fehler liegt bereits an der Grundeinstellung der meisten Menschen, denn sie denken, dass die Digitalisierung Hard- und Software in den Vordergrund rückt. Natürlich müssen Sie sich in der Digitalen Transformation früher oder später mit Soft- und Hardware beschäftigen, den wohl größten Wandel gibt es allerdings im Umdenken des Menschen selbst. Probleme in der Digitalisierung liegen daher meist am Menschen und nicht an der Technik.

Unsere Lösung:

In unserem Ansatz der Digitalen Transformation, nehmen wir nicht die technische Sicht der Digitalisierung in den Blick, sondern setzen uns mit der strukturellen und verhaltensanalytischen Perspektive auseinander: dem Denken, Handeln und Verhalten der Menschen im Kontext der Digitalisierung. Der Mensch steht also im Zentrum der Digitalisierung. Beispielsweise begrenzen wir uns bei der Einführung neuer digitaler Prozessanweisungen oder neuer technischer Systeme nicht auf rein funktionale Themen, sondern hinterfragen auch wichtige organisatorische Stellhebel der digitalen Transformation.

Stellenabbau vs. neue Jobprofile

Fehler:

Das Thema Stellenabbau aufgrund von automatisierten und digitalisierten Tätigkeiten steht als schwarze Wolke über dem Thema Digitalisierung. Vor allem in der Mobilitäts- und produzierenden Industrie kommt es vor, dass Prozesse und Tätigkeiten aufgrund von digitaler Optimierung nicht mehr gebraucht werden. Was in der Gesellschaft jedoch zu wenig diskutiert wird ist, dass durch Digitalisierung auch neue Tätigkeiten und Jobprofile entstehen.

Unsere Lösung:

Um Mitarbeiter*innen die Angst zu nehmen, sollten Sie mit offenen Karten spielen. Kommunizieren Sie offen die Veränderungen in den Prozessen und der Organisation, die Auswirkungen auf den oder die einzelne Mitarbeiter*in und vor allem die Chancen die sich für den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin ergeben.

Ablehnung vs. Neuqualifizierung

Fehler:

Offene Kommunikation ist das A und O im Change Prozess. Transparenz kann meist die Sorgen der Mitarbeitenden nehmen und Sie für sogenanntes „Reskilling“ also Neuqualifizierungen motivieren. Fühlt sich ein Teammitglied nicht abgeholt oder gar übergangen, wird es Ihnen mit Ablehnung begegnen.

Unsere Lösung:

Sprechen Sie ehrlich an, welche Veränderungen durch den Digitalisierungsprozess auf Mitarbeiter*innen zukommen und welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Setzten Sie dabei einen Fokus auf die langfristigen Vorteile des „Reskilling“ – vor allem für den Mitarbeitenden und nicht nur für das Unternehmen.

Nicht Können vs. Können

Fehler:

Bevor Sie in teure Softwarelösungen und Maschinen investieren, prüfen Sie vorab die Fähigkeiten Ihres Teams. Aber nicht nur das Team muss bereit sein für digitale Lösungen, sondern auch die Organisation selbst. So vermeiden Sie unnötige Kosten und Frustration im Team.

Unsere Lösung:

Etablieren Sie eine Digital-first Denkweise. Damit wird ausgedrückt, dass es bei den Mitarbeitenden eine positive Einstellung gegenüber den digitalen Möglichkeiten im Unternehmen gibt. Ziel sollte es sein, durch Technologie die soziale Konstruktion von Organisationen zu verändern. Dabei geht es nicht mehr um Technologie, sondern darum, wie die Adaptionsfähigkeit des Einzelnen positiv beeinflusst werden kann.

Zusatztipp:

Digitale Transformation bedeutet nicht das Sie Ihre komplette Organisation und Ihre Prozesse über den Haufen werfen müssen. Treffen Sie keine voreiligen Entscheidungen, sondern gehen Sie systematisch vor. Erheben Sie im ersten Schritt Ihre digitale Realität und machen Sie sich ein Bild über die aktuelle Digitalisierung in Ihrem Unternehmen. Definieren Sie im nächsten Schritt Ihre digitale Vision und das Zielbild. Auf Basis von Realität und Vision können digitale Potenziale erkannt und Chancen sowie Maßnahmen abgeleitet werden. Mehr Informationen zu unserem Vorgehensmodell finden Sie auf www.digital-transformieren.at.

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